TU Bergakademie Freiberg | Fakultät für Mathematik und Informatik


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(Modellierung und) Diskrete Simulation

 

Hörer: 2./4.MNC,   6./8.EC-Studienrichtung Ingenieurinformatik, 6.BWM
                 - jeweils wahlobligatorisch -

SWS:   2/1/0

Lesender: Dr. Richter, Institut für Informatik

Inhalt: Unter digitaler Simulation versteht man das zielgerichtete Experimentieren mit Modellen von Systemen auf dem Computer (in dieser Lehrveranstaltung stets dynamische, d.h. zeitabhängige Modelle). In einem ersten Schritt wird ausgehend vom realen System mit Hilfe der Systemanalyse ein abstraktes Modell entworfen. Auf der Basis dieses abstrakten Modells wird zweitens ein Simulationsmodell entwickelt, mit dem Experimente auf dem Computer durchgeführt werden können. Bezogen auf die Zustandsänderung in Zeitrichtung unterscheidet man (zeit-)diskrete und (zeit-)kontinuierliche Simulation.
In der Vorlesung erfolgt zunächst eine Einführung in Systeme, Modelle und in die Simulation. Danach wird kurz auf die kontinuierliche Simulation eingegangen. Im Hauptteil der Lehrveranstaltung werden ausführlich die Methoden der diskreten Simulation (mit Modellen in Form von Bedienungsnetzen) einschließlich der statistischen Analyse der Simulationsdaten (Input-Modellierung, Output-Analyse, ...) und der Animation der Simulationsresultate behandelt.
Die Übung ist praxisorientiert der Modellierung und Simulation von technischen Systemen aus den an der TU Bergakademie Freiberg vertretenen Fachdisziplinen gewidmet (Fertigungssysteme, Transportsysteme, ökologische und physikalische Systeme, Kommunikationssysteme). Dazu werden die Simulationssysteme SIMPLEX3 und GPSS/H sowie das Animationssystem PROOF verwendet. (Student-Versionen davon können von den Teilnehmern kostenfrei kopiert werden.)

Voraussetzungen: praktische Kenntnisse im Umgang mit Personalcomputern (z.B. im Umfang der Lehrveranstaltung "Grundlagen der Informatik" an der TU BAF); mathematische Kenntnisse im Umfang der Vorlesung "Wahrscheinlichkeitsrechnung und Mathematische Statistik" für Nichtmathematiker. (Nicht vorausgesetzt werden Kenntnisse der Bedienungstheorie.)

Abschluss: gemäß Prüfungsordnung des entsprechenden Studiengangs
 
 


Inhalt: Institut für Informatik
TU Bergakademie Freiberg
27.03.2007